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A

(Zuletzt bearbeitet: Montag, 17. November 2008, 10:54)
Artikulation (Linguistik), die Bildung menschlicher Sprechlaute, also den Sprechvorgang. Artikulation ist nicht allein auf die Lautsprache beschränkt. Z.Bsp. stellt die sogenannte Gebärdensprache ebenfalls eine Form der Artikulation dar. Auf dieser Webseite geht es allerdings ausschliesslich um die lautsprachliche Artikulation.
Alternativbegriffe:

B

(Zuletzt bearbeitet: Montag, 7. September 2009, 14:15)

Durch den vorbeiströmenden Atemluftvorrat entsteht auf Grund der besonderen Form der Stimmlippen ein Unterdruck der die beiden Stimmlippen zueinander saugt. Es ist der gleiche Effekt der auch bei Tragflächen eines Flugzeuges für den Auftrieb sorgt.

Die obere Seite der Tragfläche ist durch die Art Ihrer Wölbung in Ihrer Fläche Länger als auf der Unterseite. Die auf der Oberseite vorbeiströmende Luft hat also in der gleichen Zeit eine größere Strecke zu bewältigen. Dazu muss sie auf der Oberseite der Tragfläche schneller strömen als auf der Unterseite. Aus diesem Grund entsteht eine Sogwirkung oberhalb der Tragfläche, die letztendlich für den Auftrieb sorgt. Dieses Verhalten nennt man Bernouli Effekt (benannt nach seinem Entdecker).

Strömt nun Atemluft durch die nahe beieinander liegenden Stimmlippen, stellt sich der selbe Effekt ein und sorgt für eine periodisches öffnen und schließen der Stimmritze, da die nachströmende Luft die Glottis (also die Stimmritze) wieder öffnet – und sich diese Öffnung folgerichtig durch den bereits beschriebenen Effekt wieder schließt.

Dieses öffnen und schließen nehmen wir als Ton wahr. So wird also durch den vorbeiströmenden Atem die Tonproduzierende Grundschwingung der menschlichen Stimme innerviert.

Dh. Der Verschluss der Stimmbänder kommt nicht durch Muskelanspannung zustande, sondern durch den oben beschriebenen aerodynamischen Prozess.

Fliesst die Luft durch einen Engpass, beschleunigt es seinen Fluss an dieser Stelle – und genau durch diese höhere Fliessgeschwindigkeit wird der Luftdruck an dieser Stelle niedriger. Es entsteht ein Sog - Die umliegenden Wände werden dabei zusammengezogen.

Die Form und die Anordnung der Stimmbänder zur ausströmenden Atemluft sorgen genau für diesen Effekt.

Alternativbegriffe:
(Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 1. Januar 2009, 02:27)
Bei der Bruststimme handelt es sich um ein Stimmregister. Gekennzeichnet durch den tendenziellen und betonten Einsatz des "muskulus vocalis" - also der eigentlichen Stimmbänder. Diese Kontrahieren und verdicken sich - die äussere Kehlmuskulatur ist überwiegend unbeteiligt - so entsteht, besonders in den tieferen Lagen - der typische Klang der reinen Bruststimme.

F

(Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 28. Oktober 2008, 23:46)

Name für ein Stimmregister. Mit Falsett bezeichnet man den Klang einer Stimme, der durch die tendentielle Dehnung und Verschlankung der Stimmbänder bei leichter bis starker Öffnung der Glottis hörbar wird.

Weitere Beschr. folgt...

Alternativbegriffe:
(Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 4. Januar 2009, 17:53)

Formanten sind Schwingungsvielfache im menschlichen Stimmspektrum. Da die menschliche Stimme nicht aus einem einzigen sinuidem Klang besteht, sondern aus einer Gruppe von Teiltönen (auch Partialtöne genannt), werden bei der Tongebung oftmals die Schwingungsvielfachen mit hohem Energieanteil hörbar und treten aus dem Spektrum der Stimme heraus. Formanten können durch Übung auch bewusst im Rahmen von Resonanzumformungen verändert werden. (s.a. Choömeii-Gesang-der Taiga)

mehr darüber in den Kursen...

Alternativbegriffe:

G

(Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 4. Juni 2009, 16:34)

Beim Geräusch (von Rauschen) handelt es sich um eine Hörempfindung, dessen Schwingungsvorgänge nicht zwingend periodisch verlaufen. Die zeitliche Struktur der Schwingung kann sich ändern.

Die Tonhöhe von Geräuschen Geräusche haben keine Tonhöhe, da sie keine Grundfrequenz haben. Typische Geräusche wären zum Beispiel ein Wasserfall, fallender Regen oder auch bestimmte Maschinengeräusche (Ausnahmen: tonale Geräusche, bei der eine bestimmte Frequenz in der Gesamtmischung dominiert – Beispiel Propeller, Panflöte)

Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Geräusche nach Art Ihrer Entstehung klassifiziert werden können. Hier zum Beispiel als Unterscheidung zwischen:

Aerodynamischer Schallerzeugung – Lüfter, Wind etc.

Mechanische Schallerzeugung – Hämmern klopfen etc.

Termodynamische Schallerzeugung – Schweissgerät etc.

(Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 13. Oktober 2009, 09:45)
Sachwortverzeichnis, Schlagwortverzeichnis, Begriffserklärung
Alternativbegriffe:
(Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 28. Oktober 2008, 23:46)
Stimmritze - die Öffnung zwischen den Stimmbändern
Alternativbegriffe:

K

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 5. November 2008, 19:59)

Der Kehldeckel ist ein weicher Knorpel in Löffelform der den Kehlkopf gegen den Kehlrachenraum verschliesst.

(Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 9. November 2008, 23:03)
Tonbildendes Organ von Säugern. Der Kehlkopf schafft die grundsätzlichen Voraussetzungen zur Phonation.
Alternativbegriffe:
(Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 4. Juni 2009, 16:29)

Der Klang ist ein Gemisch aus einer Grundschwingung und seinen Schwingungsvielfachen (auch Partialtöne oder Formanten genannt) Zum Beispiel handelt es sich bei der menschlichen Stimme um einen Klang. Also um ein klangliches Spektrum verschiedener Einzeltöne oder Einzelklänge.

Die Tonhöhe von Klängen entspricht der Frequenz der Grundschwingung.

Über der Grundschwingung bilden sich so genannte Schwingungsvielfache oder auch Teiltöne der Grundschwingung genannt (Partialtöne). Die eigentliche Tonhöhe des Klanges wird allerdings immer von der Frequenz der Grundschwingung bestimmt.

Alternativbegriffe:

L

(Zuletzt bearbeitet: Montag, 17. November 2008, 11:13)

Der Übergang von einem Stimmregister zu einem Anderen (Registerkoordination). Dieser Übergang kann hörbar oder unhörbar geschehen. Ob sich der Lagenwechsel elegant und unhörbar vollzieht, hängt wesentlich davon ab, ob es der Sänger/Sprecher schafft die Verhältnisse in Bezug von Spannung, Länge und Masse der Stimmbänder bei sich ändernden Tonstufen, Vokalklängen oder Lautstärkegraden derartig zu gestalten, dass keine Störungen im Wechsel der Zustände auftreten.

Ein hörbarer Lagenwechsel kann gewollt oder ungewollt geschehen. Ein hörbarer Lagenwechsel kann auch ein stilistisches Mittel im Vortrag sein.

Alternativbegriffe:
(Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 28. Oktober 2008, 23:50)

Legato beschreibt die Fähigkeit, über alle Tonstufen und Textphrasen hinweg die immer gleich gute Stimmqualität beizubehalten.

Aus sängerischer Sicht eine Königsdisziplin des "guten Gesanges" (siehe auch "Bel Canto")

Weitere infos folgen ...

O

(Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 4. Januar 2009, 17:51)

Obertöne sind Schwingungsvielfache im menschlichen Stimmspektrum. Da die menschliche Stimme nicht aus einem einzigen sinuidem Klang besteht, sondern aus einer Gruppe von Teiltönen (auch Partialtöne genannt), werden bei der Tongebung oftmals die Schwingungsvielfachen mit hohem Energieanteil hörbar und treten aus dem Spektrum der Stimme heraus. Obertöne können durch Übung auch bewusst im Rahmen von Resonanzumformungen verändert werden. (Choömeii-Gesang-der Taiga)

mehr darüber in den Kursen...

P

(Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 4. Januar 2009, 17:55)

Partialtöne (Teiltöne) sind Schwingungsvielfache im menschlichen Stimmspektrum. Da die menschliche Stimme nicht aus einem einzigen sinuidem Klang besteht, sondern aus einer Gruppe von Obertönen (auch Formanten genannt), werden bei der Tongebung oftmals die Schwingungsvielfachen mit hohem Energieanteil hörbar und treten aus dem Spektrum der Stimme heraus. Partialtöne können durch Übung auch bewusst im Rahmen von Resonanzumformungen verstärkt und/oder verändert werden. (s.a. Choömeii-Gesang-der Taiga)

mehr darüber in den Kursen...

(Zuletzt bearbeitet: Montag, 14. September 2009, 08:48)

Übergangslage von einem Stimmregister in ein anderes. Das Passagio stellt, besonders in den hohen Lagen, eine große Herausforderung für den Sänger dar. Es soll möglichst unhörbar sein und der Wechsel soll möglichst ohne größere klangliche Einbußen vollzogen werden.

Die Art und Weise der Ausführung ist für Sänger ein besonderer Schwerpunkt, da neben der Neukonfiguration der Stimmbänder auch nachweislich ein Umbau in den Resonanzräumen geschieht.

Vielen Sängern (bes.i. klassisch.Ges.) widerstrebt jedoch die Vorstellung, bei einer einregistrigen Stimme ein bewusstes und hörbares Umschalten vorzunehmen. Durch Unausgewogenheiten in der Registerkonfiguration können sich vor und während des Passagio muskuläre aber auch psychische Widerstände aufbauen, die sich nur mit einer ausgewogenen Gesangstechnik und Bewusstheit im Singen bewältigen lassen.

Zu den gen auen Abläufen finden sich im Internet einige Untersuchungshinweis von Phoniatern.

Alternativbegriffe:

Q

(Zuletzt bearbeitet: Montag, 21. September 2009, 12:37)
Als Quintenschaukel bezeichnet man scherzhafterweise das allzu ausladende oder sogar leiernde Vibrato mancher (insbes. klassischer) Sänger.

R

(Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 13. Oktober 2009, 09:57)
Ein Register (instr.) stellt die spezielle klangliche Charakteristik von Tönen dar, welche so klingen als hätten sie den selben Ursprung oder wären technisch auf die gleiche Art erzeugt worden. Stimmregister sind also die Folge einer bestimmten Konfiguration des erzeugenden Instrumentes und sie werden durch Ihren spezifischen Klang und die Art ihrer Herstellung (z.B. Material Form oder Ausdehnung des Instrumentes) voneinander Unterschieden.
Alternativbegriffe:
(Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 1. Januar 2009, 02:19)

Die bewusste oder unbewusste Kontrolle des Lagenwechsel während sich ändernder Tonstufen, Vokalklängen und Lautstärken. Der unhörbare Übergang zwischen den (2) Stimmregistern (Zweiregistertheorie - Bruststimme und Falsett)

Mehr dazu im Kurs "Registerkoordination" im Bereich Stimmphysiologie.

Alternativbegriffe:
(Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 17. September 2009, 13:23)

Die menschliche Stimme ist ein klangliches Spektrum. Sie besteht nicht aus einem einzigen sinuiden - Tonklang. Vielmehr ist sie eine Mischung aus den so genannten Partialtönen, Teiltönen, Schwingungsvielfachen, Formanten oder auch Obertönen, die sich über dem Grundton bilden.


Der Bezeichnungen gibt es ihrer viele. Jede aber beschreibt ein Phänomen der menschlichen Stimme. Nämlich die, in den Hohlräumen in Kehle Kopf, Brustbereich und Weiteren widerzuhallen – zu "resonieren". Dabei wird die Frequenz der widerhallenden Töne Maßgeblich von der Form und der Ausdehnung der Resonanzräume bestimmt. Die Art der Zusammenstellung dieser Einzeltöne macht Ihren individuellen Stimmklang aus. Die Mischung ist sozusagen Ihr stimmlicher „Fingerabdruck“.


So kann zum Beispiel eine Überbetonung der Nasenräume dem Klangerzeuger Kehlkopf die entsprechenden Klangeigenschaften aufzwingen. Die Stimme klingt Beispielsweise "nasal" oder "maskiert" oder auch "kopfig" - je nachdem welche Resonatoren mehr oder weniger betont angesprochen werden.

Alternativbegriffe:

S

(Zuletzt bearbeitet: Montag, 17. November 2008, 12:26)
Einfachheit, vereinfachte Darstellung von Sachverhalten. Beschränkung auf die zur Darstellung benötigten Faktoren.
(Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 4. Januar 2009, 17:43)
Sinuid bezeichnet man Klänge, die arm oder frei von Obertönen oder sogenannten Partialtönen sind. Diese Töne (auch Formanten genannt) sind Spitzen im Klangspektrum der Stimme.
Alternativbegriffe:
(Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 13. Oktober 2009, 10:06)
Ein Stimmregister stellt die spezielle, klangliche Charakteristik von Tönen dar, die so klingen als hätten sie den selben Ursprung oder wären technisch auf die gleiche Art erzeugt worden. Z.B. Bruststimme/Vollstimme oder Falsett.
Stimmregister sind die Folge einer bestimmten Stimmkonfiguration und sie werden durch Ihren spezifischen Klang und die Art ihrer Herstellung/Produktion/Erzeugung voneinander Unterschieden.

Man unterscheidet im Gesang zwischen phänomenologischen und funktionalen Stimmregistern. (Weitere Ausführungen dazu finden Sie in meinen Kursen! Bernard)
Alternativbegriffe:
(Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 28. Oktober 2008, 18:49)
Stütze ist die Kraft, die dem Zusammensinken des Atemapparates entgegenwirkt, um den subglottischen Druck während der Phonation auf den optimalen Betriebsdruck zu reduzieren. (siehe auch Kurs "Atemtechnik")
Alternativbegriffe:

T

(Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 4. Juni 2009, 16:33)

Der Ton ist (im Gegenteil zum Klang) eine einzelne sinusförmige/periodische Schwingung.

Im Gesang kann selbstredend der Begriff Ton und Klang das Selbe bedeuten. Wenn es nur um den Ton oder Klang als Wahrnehmungsmuster zum Beispiel in einem Musik oder Gesangsstück geht, ist eine begriffliche Trennung unnötig.

Die Tonhöhe von Sinusschwingungen – also von Tönen entspricht der Frequenz der Ton-Schwingung. Einfach zu verstehen. Im Diagramm sähen wir eine einzelne Sinuskurve. Die Anzahl der Schwingungen innerhalb einer bestimmten Zeit (zum Beispiel innerhalb einer Sekunde) bestimmt die Frequenz des Tones.

Alternativbegriffe:

V

(Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 4. Juni 2009, 16:38)

Das Vibrato ist ein sängerischer Effekt, bei dem die Stimme gleichzeitig zischen verschiedenen Tonhöhen, Lautstärken und Antriebsstärken pendelt. Das Ergebnis ist eine elastische Schwingung der Stimme die je nach Wunsch des Sängers in Geschwindigkeit und Dynamik variieren kann.

Ungeübte und unfertige Sänger sind meist nicht in der Lage das Vibrato kontrolliert einzusetzen bzw die einzelnen Telschwingungen ohne Interferenz zu überlagern.

Das Vibrato gehört zu den 7 wichtigsten Sängerqualitäten und sollte beim Unterrichten gezielt geübt werden.

W

(Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 11. November 2008, 14:29)

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